Dienstag, 24. Dezember 2013

Es Weihnachtet sehr..

Nach einem etwas Turbulenten  Heiligenabend, lasse ich den Tag gemütlich bei einemGlas Sekt ausklingen.
Mittlerweile liegen alle im Bett und ich genieße die paar Minuten ruhe, für mich ganz allein.
Schon bald ist das Jahr 2013 vorbei.

Gestern rief mich eine meiner Tanten an, das übliche was man sich zu Weihnachten eben so erzählt. Ich solle versuchen das Fest zu genießen trotz der bescheidenen Situation. - Was soll ich sagen, ich denke es gibt Menschen, (und ja da zählen auch einige aus meiner Familie hinzu) die sehen alles aber auch wirklich alles sehr schwarz. Das mir fremde Menschen, den Wandel erkennen, dass ich für mich einen Weg gefunden habe, aber einige meiner engen Verwandten dies nicht können macht mich schon etwas traurig, denn das zieht mich in dem Moment runter und lässt mich arg an meiner Einstellung bzw. an dem was ich so von mir gebe zweifeln!

Warum soll ich 'versuchen' das Fest zu genießen. Ich kann es genießen, mich freuen, es lieben.. Das erste Weihnachtsfest von meinem kleinen Zwerg und ich darf daran teilhaben. - Und das nicht nur dieses, sondern auch viele weitere Jahre.
Ich will Leben!
Ich fühle mich nicht krank, mir geht es so gut, also kann ich auch gar nicht krank sein. Ich habe den Krebs als ein Teil von mir akzeptiert, nicht als Krankheit sondern als treuenWeggefährten, der mir nur den richtigen Weg weisen will. Es liegt an mir, auf ihn acht zu geben, auf ihn zu hören aber und das ist der entscheidende Punkt, ihm nicht die Macht über meinen Körper, über mein Leben zu geben.
Denn das habe immer noch ich in der Hand. Ich bin auf dem richtigen Weg, da bin ich mir mehr als sicher.

Und bevor ich nun zu sentimental werde...

...wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und schöne Feiertage..


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